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Der Führungsbunker der NVA

Im brandenburgischen Harnekop, nahe Straußberg, befindet sich der Führungsbunker der nationalen Volksarmee der DDR. Das 1976 fertiggestellte Bunkerbauwerk, ein typisches Produkt des kalten Krieges, war eines der größten Geheimprojekte in der DDR. Hier sollten im Krisenfall der Verteidigungsminister und die oberste Militärführung untergebracht werden. Wie alle Bauwerke dieser Art in Ost und West, ist auch dieser Bunker mit umfangreicher Nachrichtentechnik ausgestattet, die der Klärung der Lage und der Führung der Armee dient. Die dort installierte EDV-Anlage ist anscheinend auf dem Stand des Fertigstellungszeitraums stehen geblieben. Auch die sonstige dort noch vorhandene Technik erinnert stark an die Zeit Ende der 70er Jahre.

Ein sehr mulmiges Gefühl hatte ich vor allem im Bereich um den sogenannten Gefechtszugang über den auch eventuell verstrahltes Personal eingeschleust werden konnte.

Wie man den teilweise zweisprachigen (Deutsch und Russisch) Türschildern entnehmen kann, war es wohl so, dass die DDR im Krisenfall nicht allein agieren durfte.

Ich habe den Bunker im Februar 2026 besucht.



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